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Artikel: Der Jumpsuit für Damen: ein absolutes Must-have

La combinaison pantalon femme : un indispensable à posséder absolument - Loëla
Conseils Mode

Der Jumpsuit für Damen: ein absolutes Must-have

Es gibt Kleidungsstücke, die auf Anhieb verführen. Vielleicht liegt es an dem Komfort, den sie schenken … Vielleicht an ihrem zeitlosen Auftreten … Oder einzig daran, dass ihre Entstehung untrennbar mit historischen Umbrüchen verbunden ist.


Der Jeans-Jumpsuit für Damen ist ein wenig von all dem.


Kurz nach dem Ersten Weltkrieg aufgekommen, ist der Jumpsuit für Damen heute äußerst beliebt. Einst den Eliteeinheiten der Armee vorbehalten, hat er sich nach und nach in den Alltag gewöhnlicher Bürgerinnen eingeschlichen. Und heute ist er ein Schlüsselstück der weiblichen Garderobe, das in zahlreichen Varianten erhältlich ist.


Die Geschichte des Jumpsuits für Damen


Im Jahr 1919 erblickte der allererste Jumpsuit für Damen das Licht der Welt. Aus einem einzigen Teil bestehend, bedeckt dieses Kleidungsstück sowohl die Arme als auch die Beine. Leicht an- und auszuziehen, ist es zudem von höchstem Komfort.


Wenig überraschend war sein erster Zweck kein modischer. Oh nein … Zu seinen Anfängen war der Jumpsuit ausschließlich für Fallschirmspringer bestimmt. Im Moment des großen Sprungs brauchten diese ein Kleidungsstück, das ihre Bewegungen nicht behinderte. Zugleich musste es körpernaher sein als gewöhnliche Kleidung, um sich nicht in den Seilen zu verfangen.


So wurde der Urahn des Abend-Jumpsuits für Damen geboren. Weit entfernt von den roten Teppichen und näher an den Schlachtfeldern, war dieser Jumpsuit zunächst ein Arbeitsgerät.


Die ersten für Frauen bestimmten Jumpsuits


In den 1930er-Jahren fasst eine zu jener Zeit wohlbekannte Designerin, Elsa Schiaparelli, eine Vorliebe für diesen Arbeitsanzug. Sie nimmt ihn als Grundlage und kreiert eine Linie von Abend-Jumpsuits für Damen, die viel Aufsehen erregen wird. Auch wenn die Kritiken voll des Lobes sind, wagen nur wenige Damen der Gesellschaft, sie zu tragen.


Ja … 1930 wird der Jumpsuit noch als männliches, ja gar viriles Kleidungsstück wahrgenommen. Zum Glück ändert sich das Blatt keine zwei Jahrzehnte später grundlegend.


Am Ende des Zweiten Weltkriegs, als die Frauen in die Arbeitswelt eintreten, wird der Jumpsuit ein wenig femininer gestaltet. Der Schnitt schmiegt sich noch enger an den Körper und die Hosenbeine werden als Bloomer ausgeführt.


Eine andere Stylistin, Vera Maxwell, nutzt die Gelegenheit, um den Jumpsuit für Damen neu zu interpretieren. Während Elsa Schiaparelli elegante Modelle entwarf, wendet sich Maxwell an die sportlichen Damen. Auf der Welle der Begeisterung für Fitness und Wohlbefinden reitend, wird diese Reihe von Jumpsuits für Damen auf großen Anklang stoßen.


Etwas später, 1950, greift die Modistin Bonnie Cashin das Konzept des Abend-Jumpsuits für Damen wieder auf. Auch hier sind die Ergebnisse durchwachsen. Zwar nehmen einige öffentliche Persönlichkeiten die Herausforderung an, doch das breite Publikum bleibt gleichgültig.


Nach mehr als 30 Jahren wird der Jumpsuit noch immer als sehr funktionales Kleidungsstück wahrgenommen. Es wird eines ikonischen Designers und eines bedeutenden Magazins bedürfen, damit sich das ändert.


Guy Laroche x Vogue: die Wiedergeburt des Jumpsuits


Als das neue Jahr gerade begonnen hat, suchen die Redakteure von Vogue nach einem Weg, sich neu zu erfinden. Bekannt dafür, avantgardistisch zu sein, sind sie auf der Suche nach einem Kleidungsstück, das ihrem Ruf gerecht wird.


Genau in diesem Moment schlägt einer von ihnen vor, mit Guy Laroche zusammenzuarbeiten.


Am 26. Juli 1921 in La Rochelle geboren, ist Guy Laroche ein französischer Couturier, der den Körper der Frau mit geheimnisvollen und bequemen Kleidungsstücken befreien möchte. Für ihn sollte die Haute Couture nicht elitär sein. Bekannt für seine "Ballon"-Kleider und seine "Überraschungsrücken", ist er ein Kreativer, der keine Angst hat, etwas zu wagen.


Vom Redaktionsteam der Vogue kontaktiert, schlägt er ihnen einen Jumpsuit aus Wolle und Strick vor. Von Irving Penn fotografiert, wird dieser einen Trend auslösen. Ein Jahr später ist die Begeisterung des Publikums so groß, dass Vogue in seiner Januarausgabe zwei Schnittmuster für Jumpsuits für Damen anbietet.


1978 posiert die Sängerin Cher in einem blauen Jumpsuit mit silbernen Pailletten. Eine wahre urbane Legende, verankert sie den schicken Damen-Jumpsuit für immer in den Sitten. Seitdem hat der Bekanntheitsgrad dieses Kleidungsstücks unaufhörlich zugenommen.


Welchen Jumpsuit trägt man je nach Statur?


Allen Vorurteilen zum Trotz ist der schicke Damen-Jumpsuit nicht bestimmten Staturen vorbehalten. Ob Sie nun groß, klein, schlank oder kurvig sind, es gibt mindestens ein Modell, das Sie perfekt zur Geltung bringt. Man muss nur wissen, welches es ist.


Wenn Sie klein sind


Mit Ihren 1,60 m sind Sie eine zierliche Dame. Von kleiner Statur, mögen Sie es, in jeder Situation elegant und gepflegt zu sein. Auch wenn Ihnen der klassische Jumpsuit wie angegossen sitzen kann, bevorzugen Sie den Playsuit für Damen.


Genau oberhalb des Knies endend, erlaubt dieses feminine Kleidungsstück, Ihre Beine zu zeigen und so die Silhouette zu strecken. Wenn Sie diesen Jumpsuit für Damen zusätzlich mit hohen Absätzen tragen, wird der Effekt verstärkt.


Den Damen mit schmalen Schultern wird dringend empfohlen, ein Modell mit schmalen Trägern oder einem durchbrochenen Bustier zu wählen. Liebhaberin von Mustern? Halten Sie sich von Streifen fern und greifen Sie zu Vichy-Karos oder kleinen Blümchen.


Wenn Sie groß sind


Damit ist gemeint, dass Sie über 1,70 m messen. In diesem Fall besteht das Ziel des Jeans-Jumpsuits für Damen darin, Ihrer Silhouette Relief zu verleihen. So vermeiden Sie den Effekt der "langen Stange", der Ihnen zum Nachteil gereichen kann.


Setzen Sie dazu auf Modelle, bei denen Ober- und Unterteil stark kontrastieren. So kann der Abend-Jumpsuit für Damen im oberen Teil golden und im Beinbereich ganz schwarz sein. Oder Sie entscheiden sich für einen Jumpsuit, der oben körpernah ist und sich durch sehr weit ausgestellte Beine auszeichnet.


Das Ziel ist, einen Bruch auf Höhe der Hüften zu schaffen, ein wenig so, wie es eine Latzhose täte. Optisch sollen sich zwei leicht erkennbare Teile unterscheiden lassen.


Wenn Sie Rundungen haben


Scheinwerfer auf den taillierten Jumpsuit! Indem er Ihre üppige Oberweite und Ihr rundes Gesäß dezent betont, wird dieser Ihren Sexappeal vervielfachen. Achten Sie jedoch darauf, keine zu figurbetonten Materialien zu wählen … Ideal wäre es, wenn der Stoff Ihre Rundungen umspielt, ohne an ihnen zu kleben.


Für jene mit Sanduhrfigur ist es auch möglich, einen Gürtel auf Höhe der Taille zu binden. So wird Ihre so kurvenreiche Statur wirklich zur Geltung gebracht.


Womit accessoiriert man den Jumpsuit?


Einmal gewählt, will der Jeans-Jumpsuit für Damen noch mit Accessoires ergänzt werden. Ja … Er ist nur eine Basis, die man veredeln muss, um keinen schlichten Look zu haben.


Fügen Sie einen Kimono, einen langen Mantel oder ein Tuch hinzu, um einen Hauch von Eleganz einzubringen. Auf den schicken Damen-Jumpsuit legen Sie einige funkelnde Schmuckstücke oder stecken eine Brosche an. Schenken Sie selbstverständlich der Tasche und den Schuhen, die Sie zum Jeans-Jumpsuit tragen, besondere Aufmerksamkeit.

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